Samstag, 30. Januar 2010
Donnerstag, 28. Januar 2010
HB
Ich finde gerade diese Comics mit Gastronomie-Hintergrund bei Spiegel/Spam ziemlich lustig. Von den Künstlern gibts auch eine eigene Seite.
Mittwoch, 27. Januar 2010
Dramatisches Fragment
A: Stimmt es, dass Sie immer lügen?
B: Ja.
A: Das kann ja gar nicht sein, dann hätten Sie nämlich jetzt, mit diesem "ja" die Wahrheit gesagt!
B: Leck mich doch am Arsch, verdammter Klugscheißer.
A: Das meinen Sie doch gar nicht wirklich so!
B: Arschloch.
B: Ja.
A: Das kann ja gar nicht sein, dann hätten Sie nämlich jetzt, mit diesem "ja" die Wahrheit gesagt!
B: Leck mich doch am Arsch, verdammter Klugscheißer.
A: Das meinen Sie doch gar nicht wirklich so!
B: Arschloch.
Samstag, 23. Januar 2010
Das Sonnenband Vishnus
Setzen Sie sich im Schneidersitz auf eine harte ebene Unterlage. Platzieren Sie einen ca. Kaffeetassengroßen, kantigen Gegenstand unter ihrem Gesäß, z.B. einen großen Stein oder Schlüsselbund. Formen Sie das Sonnenband Vishnus aus Ihren Armen und rufen Sie laut das Mantra "Hare Elektra Energia Vishnu Soleil Lux Nirwana Hare!". Strecken Sie die Arme dann weit von sich, verharren Sie einige Sekunden, bringen Sie die Arme zurück in die Sonnenband-Position und wiederholen Sie das Mantra, noch lauter werdend. Wiederholen Sie diese metaphorische Kette von Tod und Wiedergeburt oft, mindestens eine Stunde am Tag. Der kantige Gegenstand symbolisiert das ewige Leiden.
Freitag, 22. Januar 2010
Pilzsorten IV
Der groteske Wirrpilz oder Vertäubling
Merkmale: Der Vertäubling ist kein Täubling sondern ein steinpilzhafter Ritterling in der Baumkronenregion. Sein gigantischer Hut wird bis zu 2 m breit, bleibt aber oft auch verkümmert und kann bei Jungpilzen auch sehr klein - geradezu winzig - sein. Ähnlich verhält es sich mit dem Stil. Die Farbe variiert von Blaubraun bis Gelbgrün und Schwarzviolet womit sich der Pilz jeweils optimal seinem natürlichem Astgabel-Habitat anpasst. Der Pilz riecht unter bestimmten Bedingungen sehr charakteristisch. Die Lamellen können aussehen wie Röhren und unter der Baumrinde, an die sich der Wirrling haftet, verborgen bleiben.
Vorkommen: Der Wirrling meidet den Wald und steht prächtig frei im offenen Gras zwischen Heublumen auf frisch gemähten Wiesen. Besonders häufig findet man ihn im Spätherbst (Januar/Februar). Dann entfaltet er auch seine volle Wirkung.
Verwechslungsmöglichkeit: Der groteske Wirrpilz wird oft mit dem Nierenröhrling, dem Streberpilz, dem Greisenbleichröhrling und dem Heuchelröter verwechselt. Noch ähnlicher ist er anderen Pilzen. Man sollte bei der Unterscheidung penibel genau aufpassen, weil viele seiner Doppelgänger hochgiftig sind.
Verwendung: Der groteske Wirrpilz hat eine in vielen Studien nachgewiesene medizinische Wirkung. Er hilft bei übermäßiger Stringenz genau wie bei Hyperkonzentration. In Managerkreisen hält sich das Gerücht, Spitzenkräfte würden vor wichtigen Reden groteske Wirrpilze essen, wenn sie das Gefühl haben, sie seien zu gut vorbereitet.
Labels:
Metaphysik,
Mykologie,
Sammelleidenschaften
Freitag, 15. Januar 2010
Abonnieren
Posts (Atom)